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PERSPEKTIVE Mai-Juni 2022

Wunderbar schön – angenehm und erfolgreich!

Gedanken zu Psalm 133

„Zum Glück gibt es auch Jonatan“, mag David gedacht haben. Denn zwischen David und Jonathan hatte sich eine starke freundschaftliche Beziehung entwickelt. Eine geistliche Gemeinschaft, in der Gott die Mitte war. Jonatan, der David vor den unzähligen Attacken seines Vaters, des Königs Saul, bewahrte. Sauls Herz war von Neid und bösen, auch mörderischen Plänen erfüllt. David mag an vielen Tagen entnervt gedacht haben: „Warum diese hässlichen Anfeindungen durch Saul? Warum können wir nicht vernünftig und in Frieden miteinander leben?“ Denn David liebte die stärkende, brüderliche Gemeinschaft. Das schreibt er auch im Psalm 133:

Ein Wallfahrtslied. Von David.

„Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit.“(Psalm 133,1-3)

Auf den ersten Blick erkennt man nicht, was einige Aussagen bedeuten. Da ist von Öl und Tau die Rede. Offensichtlich gibt es geografische und kulturelle „Sperren“ in diesem Text, die wir auflösen wollen.

Der große Hintergrund

Gott will Gemeinschaft mit uns Menschen. Er möchte bei denen „wohnen“, die ihm glauben und die zu seinem Volk gehören: „Und sie werden erkennen, dass ich, der HERR, ihr Gott bin, der ich sie aus dem Land Ägypten herausgeführt habe, um mitten unter ihnen zu wohnen, ich, der HERR, ihr Gott“ (2Mo 29,46). Auch das finale Ziel Gottes bleibt Gemeinschaft: „Und ich hörte eine laute Stimme vom Thron her sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott“ (Offb 21,3).

Ebenso liebt es Gott, wenn Menschen in Frieden zusammenleben, wenn sie sich treffen, um über IHN und sein Wort nachzudenken, um sich zu ermutigen und immer wieder im Dienst für Gott zu stärken. Diese Gemeinschaft beschreibt David auch in Psalm 133 – einem sogenannten Stufenlied (oder Wallfahrtslied) .

Davids Erkenntnisse

„Siehe, wie gut und wie lieblich [oder angenehm] ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen.“ Der erste Vers dieses Psalms nennt das Thema, und David beschreibt hier nicht nur eine funktionierende und intakte Gemeinschaft, sondern eine, die auch „lieblich“ (ELB) oder „schön und angenehm“ (NGÜ) oder „wunderbar schön“ (NeÜ) oder „fein“ (SLT 2000) ist. „Einträchtig“ bedeutet „Übereinstimmung im Denken und in der Gesinnung“ , „in Frieden“ (NeÜ) oder auch „einmütig“ und „einstimmig“. Diese wohltuende, aber zugleich auch nützliche Gemeinschaft zwischen glaubenden Menschen beschreibt David durch zwei Beispiele:

a. Das Salböl

„Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider“ (V. 2). Warum ist das Salböl ein Beispiel für Gemeinschaft? Zur Herstellung dieses „Duftöls“ wurden zunächst verschiedene Duftkräuter in einem Gefäß, in einem Mörser, staubfein gemahlen und dann mit reinem (kosmetischen) Öl vermischt. In 2Mo 30,22-33 werden uns einige Zutaten genannt:• selbst ausgeflossene Myrrhe• wohlriechender Zimt• Würzrohr• Zimtblüten• Olivenöl• Balsamöle bester Art

Das Salböl bestand also aus einer Vielzahl von unterschiedlichen Duftkräutern in unterschiedlicher Menge. Alle Duftkräuter gaben ihre erkennbare „individuelle Existenz“ zugunsten eines neuen, gemeinsamen Produkts auf. Das ist ein gutes Beispiel für „Gemeinschaft“. Alle individuellen Ideen, Wünsche und vielleicht eigenwilligen Pläne treten zurück, damit etwas Gemeinsames entsteht. In einer guten Gemeinschaft verbinden sich alle und überlegen, wofür sie gemeinsam stehen wollen. Denn vieles kann sowieso nur gemeinsam verwirklicht werden. Denken wir nur an ein Orchester mit den unterschiedlichen Instrumenten oder an eine Fußballmannschaft mit den unterschiedlichen Rollen. Es können nicht alle Stürmer sein und auch nicht alle im Tor stehen. Nur gemeinsam wird man siegen. Beim Salböl ist das wertvolle Öl das verbindende, notwendige Element. Ich will nicht „typologisch überziehen“, aber man könnte das Öl als ein Bild für den Heiligen Geist sehen, der Glaubende zu einer Gemeinschaft verbinden möchte. Gott sagte im AT, wann und wofür dieses Duftöl benutzt werden sollte. Es gab Ölkompositionen, die nur für die Gegenstände in der Stiftshütte gedacht waren, aber man salbte auch Menschen als Ausdruck des Dankes und der Verehrung. Nur bei Trauer unterließ man es. Hier in Psalm 133 ist von einer „Ganzsalbung“ die Rede, d. h. das Salböl lief über das Gesicht bis zum Halsausschnitt des Priestergewandes. Und warum Aaron? Er war damals der Hohe Priester. Er wurde gesalbt und dadurch verehrt.

Ob das ein Hinweis ist, dass die Gemeinschaft der Gläubigen das erste und große Ziel haben sollte, Gott oder Jesus Christus zu verehren? Und dass das nur gelingen kann und wohltuend für Gott ist, wenn wir einträchtig zusammenleben und eben nicht „zwieträchtig“?

Keine toten Fliegen

In dieses wertvolle Salböl durften keine Fremdstoffe gelangen. Die Bibel warnt: „Tote Fliegen lassen das Öl des Salbenmischers stinken und gären. Ein wenig Torheit (oder Dummheit; NeÜ) hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre“ (Pred 10,1).Natürlich muss es einen guten geistlichen Diskurs geben, um zu erforschen, was Gott von uns erwartet. Mit „toten Fliegen“ ist aber wohl mehr ein ungehöriges Verhalten gemeint: durch unüberlegte aggressive Worte und polemische Angriffe – vielleicht aus einer schlechten Laune heraus. Ein Einziger kann dadurch die friedevolle und konstruktive Atmosphäre eines Treffens (Hauskreis, Gemeinde o. ä.) negativ belasten. „Tote Fliegen“ sind als Fremdkörper auch ein Bild für Sünde oder unnütze (bibelfremde) Ideen – für alles, was eine gute Gemeinschaft stört.

b. Der Tau des Hermon

Warum dieses zweite Beispiel? In der Gegend um den Berg Hermon (2814 Meter hoch) regnet es monatelang nicht. Eigentlich könnte dort nichts wachsen. Aber dort gibt es ein interessantes Phänomen: Jeden Morgen entsteht in dieser Gegend ein so starker tropfenförmiger Tau, dass in dieser Gegend Pflanzen gut wachsen können. Was könnte das bedeuten? Dass eine von Gott geprägte Gemeinschaft Leben ermöglicht? Da, wo die Voraussetzungen eigentlich nicht gegeben sind? Werden wir als Christen in einer gottlosen und darum lebensfeindlichen Welt als die wahrgenommen, die wissen und verkündigen, dass wirkliches Leben bei Gott zu finden? Helfen wir verzweifelten Menschen, die mit ihrem Lebensentwurf gescheitert sind? Die durch Sünde in Not geraten sind? Zeigt unser eigenes Leben, dass „Ströme lebendigen Wassers aus uns fließen“? (Joh 7,38). Leben wir das Evangelium?

Gute Resultate

Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit.“ (V. 3)Einer von Gott geprägten Gemeinschaft ist der Segen Gottes verheißen. Darum ist unser HERR Vorbild dafür, wie wir miteinander leben, reden und einander dienen. Und sollen unsere Treffen uns nicht alle in die Nähe Gottes bringen, damit er uns segnet und das wirkt, was wir nicht können: „Leben bis in Ewigkeit“?

Dieter Ziegeler

p-3-2022

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