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Ihr Dieter Ziegeler & Ralf Kaemper
(Redaktion und Schriftleitung)

Aktuelles

24. Juli 2018

Was soll die Aufregung?

Kommentar zu Israels Nationalstaatsgesetz

Die Welt (1) überschreibt „Diskriminierung“ und lässt ihren Lesern überhaupt keine Möglichkeit, sich eine eigene Meinung zu bilden, wenn sie darüber berichtet, dass Israel ein „umstrittenes Gesetz“ zu „jüdischem Nationalstaat“ (sic, in Anführungszeichen!) verabschiedet. (2) Noch bevor berichtet wird, was das Gesetz regelt, wird es als „diskriminierend“ (noch einmal!) und „rassistisch“ bezeichnet. Ein Leser, der seine Informationen nur aus der Welt bezieht, weiß noch immer nicht, um was es eigentlich geht. Aber er weiß: Israel ist „diskriminierend“ und „rassistisch“.
„Umstritten“ ist ein weiteres Lieblingswort des Welt-Artikels – immerhin das dritte Wort in der Überschrift und das dritte Wort im ersten Satz. Im deutschen Denken ist etwas „Umstrittenes“ vermutlich höchst bedenklich, wenn nicht verwerflich. Nach deutscher Vorstellung scheint nur in Ordnung, was im Gleichschritt marschiert. In Israel ist das ganz anders. Dort wird um alles und jedes zuerst einmal gestritten – auch wenn das manchmal völlig sinnlos scheint. „Umstritten“ ist so ziemlich jedes Gesetz, das das israelische Parlament bislang verabschiedet hat. Ohne Streit ist die Knesset undenkbar.
Dass Araber das jüdische Volk als „rassistisch“ bezeichnen und seinem Staat „Apartheid“ unterstellen ist ebenso wenig neu wie fern jeglicher Wahrheit. Wenn Aiman Oudeh vom „Tod unserer Demokratie“ spricht, straft er sich selbst Lügen – denn wenn die Demokratie tatsächlich tot wäre, wäre er weder Knessetabgeordneter, noch könnte er derartiges von sich geben. Israels Demokratie lebt und blüht – wobei ich als Deutscher durchaus zugebe, dass weniger Streit und mehr Ordnung manchmal angenehmer wäre. Israelis machen sich das Leben durch ihre Demokratie nicht selten unnötig schwer.
Eigentlich sollte Welt-Redakteuren und Welt-Lesern klar sein, was sie mit diesem Artikel verbreiten beziehungsweise sich verordnen lassen, wenn darin ausgerechnet die türkische Regierung den Israelis eine „überholte und diskriminierende Mentalität“ unterstellt. Tatsache ist: Im Blick darauf, wie das Nato-Mitglied Türkei mit seiner kurdischen Minderheit und deren nationalen Ambitionen umgeht, braucht der jüdische Staat Israel keinen Vergleich zu scheuen.

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PERSPEKTIVE Juli - August 2018

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